Archiv für den Monat: August 2011

Steuerliche Folgen bei Unfall mit dem Dienstauto

Gesetzliche Grundlage sind die Regelungen in den Lohnsteuer-Vorschriften 2011. Grundsatz der Regelungen in den Lohnsteuerrichtlinien 2011 ist: Kosten eines Verkehrsunfalles zählen nicht mehr zu den Gesamtkosten des Dienstwagens, die mit der gängigen Besteuerung der Firmenwagen abgegolten sind. Das Finanzamt fordert Einkommensteuer, wenn der Unternehmer die Unfallkosten übernimmt.

Wenn der Fahrer eines Firmenautos einen Chrash verursacht, hat das weitreichende steuerliche Konsequenzen für Arbeitgeber und Angestellten Eine kleine Unachtsamkeit bzw. ein Fahrfehler und schon ist es passiert. Doch was tun, wenn der Unfall ausgerechnet mit dem Dienstwagen passiert ist? Muss der Angestellten für den Schaden aufkommen?

Die Unfallkosten sind wie zusaätzliches Gehalt zu versteuern

Arbeitgeber stellen in der Regel ihren Mitarbeitern nicht nur einen Dienstwagen, sie übernehmen oft auch die Unfallkosten und verzichten auf Regressansprüche gegenüber ihrem Beschäftigten. Die Steuerbehörde wertet dies als geldwerten Vorteil für den Mitarbeitern. Die Unfallkosten sind wie zusätzlicher Arbeitslohn zu versteuern, unabhängig davon, ob der Arbeitnehmer sich für das Fahrtenbuch oder die 1-Prozent-Regelung als Ermittlungsmethode entschieden hat.

Gemäß Michael Mittmann von der Bonner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft DhPG, werden die Unkosten als einmaligen Bezug der Lohnsteuer unterworfen, was zu beträchtlichen steuerlichen Mehrausgaben führen kann

Unberücksichtigt bleiben Unfallkosten bei beruflich veranlassten Fahrten, also im Rahmen eine auswärtige Tätigkeit bzw. auf dem Arbeitsweg. Im gleichen Sinne verfährt der Fiskus bei höherer Gewalt oder wenn ein Dritter den VKU verursacht hat. Vorsicht geboten ist bei Alkohol, denn dann kennt auch bei dienstlich veranlassten Fahrten der Fiskus kein Pardon.

Um die fiskale Zusatzbelastung nach einem Verkehrsunfall mit dem Dienstwagen möglichst klein zu halten, sollten Unternehmer beharrlich auf eine Bagatellregelung achten, denn diese mindert die steuerlichen Konsequenzen von Unfallkosten. Verbleiben nach Abzug etwaiger Versicherungserstattungen noch Kosten von bis zu eintausend Euro netto, können diese außerdem in die Gesamtkosten einbezogen werden. Übernimmt der Arbeitgeber die Unfallkosten, sollte die Bagatellregelung konsequent genutzt werden.

Arbeitgeber und deren Mitarbeiter sollten sich frühzeitig mit der besonderen Unfallproblematik bei Firmenwagen und deren fiskalen Folgen beschäftigen, um die Gefahren einzugrenzen.

Für detailiertere Informationen, diese Problematik betreffend ist es ratsam, seinen persönlichen Steuerberater zu befragen. Dies ist vor allem in hinblick auf die sich jederzeit ändernde Rechtssprechung angeraten.

Quelle: AssComapct / Juli 2011

Reisezeit – sind Sie ausreichend versichert?

Ferienzeit ist Einbruchzeit

Die Statistiken der hausratversicherungen bestätigen, im Verlauf der großen, deutschlandweiten Ferienwochen schnellt die Anzahl der Einbrüche spürbar nach oben. So wurden im Jahr 2010 121.000 Wohnungseinbrüche verübt. Mit mehr als 6% eine deutlich steigende Tendenz,
fast die hälfte davon am helllichten Tag. Noch immer sind gut 25% der haushalte nicht dagegen versichert.

Auf Grund von Urlaub oder anderen Reisen, sind leerstehende Wohnungen sind bis zu 1 Jahr versichert.

Mitunter kann es sinnvoll sein, vor einer Reise:

  • hin und wieder den Post-Briefkasten leeren zu lassen
  • Zeitschaltuhren für Lampen und elektrische Rollläden mit versetzten Zeiten einstellen
  • ggf. Wertgegenstände und Dokumente zur Bank bringen
  • Wasser abstellen
  • elektrische Geräte aus Steckdosen ziehen

Tauchsport im Urlaub wird immer mehr gemocht . . .

Oft werden dagegen die damit in Relation stehende
Gefahren insbesondere von weniger erfahrenen Urlaubs- und Gelegenheitstauchern leicht unterschätzt.

Aktuelle Unfalltarifen bieten zudem finanziellen Schutz, wenn z.B. die Caissonkrankheit diagnostiziert wird, bei der
sich durch das plötzliche Auftauchen und den damit verbundenen Druckverlust Gasbläschen im Körper bilden, die schwere Beeinträchtigungen bis hin zum Tod auslösen können.

So sind in einem solchen Falle, Behandlungen in einer Dekompressionskammer mitversichert. Die gesetzliche KV trägt i.d.R. daraus entstehende Kosten nicht.

Nach der klassischen Unfalldefinition sind derartige Schäden in der Unfallversicherung nicht versichert, da Glasbläschen nicht von aussen auf den Körper einwirken.

Prämiensenkung bei hausrat- und haftpflichtversicherung der IDEAL

Die IDEAL, vor 90 Jahren als Feuerbestattungsversicherer gegründet, hat sich als „Seniorenexperte“ auf dem deutschen Markt etabliert. Sie verfolgt den Vorsatz, ihrer Kundschaft Versicherungsprodukte für alle Lebenslagen zu offerieren.

In der Produktsparte haftpflicht bietet die IDEAL ausgezeichnete Angebote.
Kürzlich hat die IDEAL die Prämien ihrer hausratversicherungen– und haftpflichtversicherungen drastisch gesenkt und bietet zugleich erneut Leistungsverbesserungen.

IDEAL hausRat

In der IDEAL hausRat wurden die Prämien in allen Tarifzonen gesenkt, zudem wurden zahlreiche Städte in günstigere Preiskategorien verschoben. Dadurch ergeben sich für den Kunden Einsparungen bis zu 35 Prozent.

Erweiterungen im Versicherungsschutz sind jetzt auch Kosten für Umzug und Datenrettung sowie Kfz-Zubehör wie Reifen und Kindersitze. Im Produkt IDEAL hausRat-Schutz Exklusiv ist zudem auch der Missbrauch von Kunden-, Scheck- und Kreditkarten als auch die Beaufsichtigung eines haustiers nach einem Versicherungsfall im Versicherungsschutz enthalten. höhere Versicherungssummen gelten künftig für grobe Unachtsamkeit sowie Rauch- und Rußschäden.

Den Bestandskunden wird angeboten, in den neuen günstigeren hausrattarif zu wechseln.
Für Bestandskunden gelten durch die Innovationsgarantie auch nach einem Wechsel die künftigen Bedingungsverbesserungen.
Zusätzlich können Glas-, Fahrrad- sowie Elementarschutz mitversichert werden.

haftpflichtversicherung IDEAL PrivatSchutz jetzt günstiger

Bis zu 35 Prozent günstiger als bisher bietet die IDEAL nun auch die haftpflichtversicherung IDEAL PrivatSchutz an.

Versichert sind dann bereits 45 Euro jährlich. Die Deckungssumme beträgt in Zukunft immer 10 Millionen Euro pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Mitversichert sind jetzt auch haftpflichtschäden, die bei dem immer beliebteren Kitesport als auch durch Elektrofahrräder passieren. Die Produktlinie Exklusiv versichert zudem auch Schäden durch nebenberufliche selbstständige Tätigkeiten und durch exotische Tiere wie Spinnen und Schlangen. Die Erweiterungen in den Leistungen des IDEAL PrivatSchutz gelten auch für die Bestandskunden. Ebenso wie in der hausratversicherung gilt auch hier künftig die Innovationsgarantie.

Die Schadenprodukte der IDEAL wurden für Personen ab 40 Jahre entwickelt. Bei der IDEAL hausRat können Versicherungssummen von 18.000 bis 160.000 Euro festgelegt werden.

Beim IDEAL PrivatSchutz wird zusätzlich eine günstige hundehalterhaftpflichtversicherung angeboten.

Auslandsreiseschutz – auf die richtige Beratung kommt es an

Wer auswandern oder im Ausland arbeiten wollte, war eine von den Versicherungen kaum beachtete Randgruppe. Wer vor 10 Jahren eine längere Auslandsreise plante und dafür eine Versicherung im Krankheitsfall abschließen wollte, wurde selten fündig.

Doch in der heutigen globalen Welt finden auch diese Absicherungsbedürfnisse immer mehr Berücksichtigung. Mittlerweile gibt es immer mehr Anbieter, die gute und auch weltweit gültige Krankenversicherungen anbieten.

Aufgrund der größer werdenden Bedeutung des Versicherungsschutzes im Ausland gibt es immer noch einige Versicherungslücken, die sich die Auswanderer bzw. im Ausland Erwerbstätigen nicht bewusst sind. So versichern viele Auslandsreisekrankenversicherungen nur einen kurzen Zeitraum von 42 bis 56 Tage im Jahr. Berufliche Aktivitäten sind oft gar nicht abgedeckt. Viele glauben auch, dass man in der EU mit der Krankenkarte abgesichert ist. Das ist ein Irrtum, denn nicht in allen EU-Ländern besteht freie Arztwahl und außerdem begleicht die gesetzliche Krankenkasse hierzulande ausschließlich jene Leistungen, für die sie auch in Deutschland aufkommen würde.

Das bedeutet, viele Auswanderer bleiben im Aufenthaltsland auf ihren Krankenkosten sitzen. Wer sich länger im Ausland aufhalten möchte, sollte eine dafür spezielle private Auslandskrankenversicherung abschließen. Die Altersgrenze für die Aufnahme in eine solche Versicherung beträgt 65 Jahre.

Angebote für eine Auslandskrankenversicherung gibt es viele, ein ausführlicher Blick in die Tarifbeschreibung bzw. in das Bedingungswerk ist ratsam. So gibt es Policen, die nur eine Grundsicherung anbieten und somit einige Behandlungen nicht abgedeckt sind, so wie z.B. Behandlungen in der Schwangerschaft oder auch zahnärztliche Behandlungen.

Immer wichtiger dabei wird der Patientenrechtsschutz. Ca. 15 Millionen Patienten erleiden in Europa gesundheitliche Schäden aufgrund einer falschen Behandlung. Gründe dafür sind zum einen sprachliche Verständigungsprobleme und andererseits sind die medizinischen Standards andere als bei uns.

Vorvertragliche Krankheiten

Die meisten Anbieter schließen im Vorhinein bekannte Grunderkrankungen vom Krankenversicherungsschutz aus. Wer also ständig Medikamente einnehmen muss,dem sollte klar sein, dass vor Reisebeginn absehbare Folgebehandlungen und -medikamente keinesfalls unter den Versicherungsschutz fallen. Es gibt auch Versicherer, die Krankheiten und Gebrechen vom Schutz ausschließen, welche ein halbes Jahr vor Reisebeginn ärztlich behandelt wurden.

Spezialstraf-Rechtsschutz – Wichtige Erweiterung für die Mediziner Rechtsschutz Versicherung

Die KS Auxilia Rechtsschutz gehört seit vielen Jahren zu den innovativen Assekuradeuren im Rechtsschutz für Ärzte und andere heilberufe. Wichtiger Bestandteil dieser Absicherung ist der sog. erweiterte Strafrechtsschutz. Dieser kann in den von der Auxilia gebotenen Tarifen optional eingeschlossen werden, oder ist bereits beitragsfrei mitversichert.
Die Wichtigkeit dieser Vertragserrgänzung dieses Spezial-Straf-Rechtsschutzes in die Unternehmensrechtsschutz Absicherung für Ärzte soll folgendes Beispiel verdeutlichen.

Strafanzeige wegen Abrechnungsbetruges

Im Rahmen seiner beruflichen Arbeit, führte der Versicherungsnehmer u.a. eine Krebsvorsorgeuntersuchung durch.
Eine Krankenkasse vertrat den Standpunkt, dass die Dienste in einem Umfang abgerechnet wurden, die nicht den Krebsvorsorgebestimmungen entsprochen hätten.
Die gesetzliche Krankenversicherung erstattete Strafanzeige. Es sei der Kasse ein Schaden von über 11.000 Euro entstanden.

Durch Mithilfe eines spezialisierten Rechtsanwaltes konnte in einer mündlichen Gerichtsverhandlung eine Einstellung nach § 153 a Strafprozessordnung erreicht werden.
Dem Mediziner wurde „lediglich“ als Bedingung auferlegt, einen vierstelligen Betrag an eine Organisation der Krebsverhütung zu bezahlen.
Diese monitäre Auflage ist keine Strafe und es erfolgt kein Vermerk im Bundeszentralregister.

Da der Arzt in seiner Firmenrechtsschutz, welche er bei der Rechtsschutzversicherung der Auxilia besaß, rechtzeitig den erweiterte Strafrechtsschutz eingeschlossen hat, wurden die Kosten der Verhandlung in höhe von mehr als 7.000 Euronen vom Versicherer getragen.

Das Kassenarztrecht gilt als eines der umfangreichsten Rechtsgebiete, das selbst nur wenige, spezialisierte Verteidiger durchdringen. Bei den Abrechnungen geht es oft um hohe Beträge.
Fehler in der Abrechnung können viele Auslöser haben. Zum Beispiel: Missverständnisse, Nachlässigkeiten, fehlerhafte Eingaben in die Abrechungssoftware, Fehler in der Software selbst.
Oder es könnte sich auch um einen gewollten Betrugsversuch handeln. Ob es ein (strafloser) Fehler war, oder eine echte Straftat, entscheidet sich schlussendlich nur im Kopf des Mediziners.
Der Rechtsanwalt spricht hier vom subjektiven Tatbestand. Wollte der Arzt sich einen Vermögensvorteil erschleichen oder nicht?

Weder die Polizei noch die Justiz können die Gedanken des Beschuldigten lesen. Sie schließen aus objektiven Anhaltspunkten und der allgemeinen Lebenserfahrung darauf,
was sich der Beschuldigte bei der Abrechnung wohl gedacht hatte.

Aus diesem Grunde ist es sehr wichtig, dass der mutmaßliche Täter von Beginn des Ermittlungsverfahrens an bis in die hauptverhandlung von einem fachlich kundigen Verteidiger begleitet wird.
Unbedachte Aussagen können geradezu einen bloßen Flüchtigkeitsfehler als Betrug erscheinen lassen. Eine Aburteilung hätte für den Versicherungsnehmer mitunter schwerwiegende Konsequenzen, die bis zur Aberkennung der Lebensgrundlage führen können.

Der Abschluss einer solchen Praxisrechtsschutz für Ärzte und andere heilberufe ist exklusiv im Verbraucherportal www.rechtsschutz-dienst.de möglich.